Zu einem Informationsabend zur Schulhofumgestaltung an der Grundschule in Knesebeck haben die Hauptinitiaren des Projektes Frank Groß, Elternvertreter, Thomas Knöfel, Kassenführer Förderverein und Helmut Laeseke, Vors. Förderverein, mit der Lehrerschaft zu einem Informationsabend geladen. Dieser Einladung sind sehr viele Bürger des Ortes gefolgt, die von der stellv. Schulleiterin Bärbel Guntermann recht herzlich begrüßt wurden. Frank Groß betonte bei seinen Ausführungen, dass der Schulhof an der Grundschule zum Lebensraum Schulhof umgestaltet werden soll. Die Projektdurchführung liegt in den Händen der Grundschule Knesebeck mit dem Förderverein Grundschule e.V., in der planerischen Begleitung der Holunderschule, Planer Jürgen Basedow-Clark mit dem Bauamt der Stadt Wittingen. Nach der Aussage von Friedrich Engels: "Alles, was die Menschen in Bewegung setzt, muss durch ihren Kopf hindurch, aber welche Gestalt es in diesem Kopf annimmt, hängt von den Umständen ab". Um die Sinne der Kinder anzusprechen, um sie für das Leben und Lernen zu öffnen und zu trainieren, ist es notwendig etwas in die Hand zu nehmen, zu balancieren, zu bauen, zu entdecken, auszuprobieren und zu üben. Dies alles sollte ein Schulhof entsprechend bieten. Wo dies nicht möglich ist, da kehrt Langeweile ein. Daher die Umgestaltung des jetzigen Schulhofes zum Lebensraum Schulhof. Dieses ist ein mühevoller Weg bis dahin, Seit Februar 2007 laufen die Planungen zur kindgerechten Gestaltung mit Sand- und Feuchtspielbereich, Seilgarten, Longierzirkel, Kletterwände, Sechseckreck und vieles mehr. Der erste Bauabschnitt, der Mitte Oktober 2009 beginnen soll, umfasst eine Summe von 35 500 Euro, alles Spendengelder, Eigenleistungen - Eltern, Lehrer, Schüler, die den Hauhalt der Stadt nicht belasten. Der zweite Bauabschnitt, der im Frühjahr 2010 im Angriff genommen werden soll, umfasst eine Summe von 32 500,00 Euro. Wie Groß betonte: "Jeder auch noch so kleine oder große Betrag bringt uns ein Stück näher ans Ziel. Durch Sach- und Geldspenden und aktiver Hilfe mit Maschinen oder Muskelkraft, kommen wir unserem Ziel näher".
Bericht und Foto Siegfried Wilke