Knesebeck's öffentliche Einrichtungen "Top auf Vordermann"

Auf Einladung von Knesebecks Ortsbürgermeister Heinz Ulrich Kabrodt trafen sich die Mitglieder des Ortsrates, mit Bärbel Guntermann, stellv. Schulleiterin der Grundschule, Swantje Höddels-Meyer, Leiterin des Kindergartens und Wolfgang Sander, Vors. des VFL und Hausmeister der Grundschule zu einem Informationsgespräch auf dem Gelände der Grundschule Knesebeck. Es sollten die Sanierungs- und Bauarbeiten der letzten fünf Jahre an den öffentlichen Einrichtungen im Augenschein genommen werden. Günter Kruse von Seiten des Bauamtes der Stadt Wittingen, der diese Bauarbeiten begleitet hatte informierte die Anwesenden recht ausführlich über die Sanierungsarbeiten im Bereich der Grundschule Knesebeck, der Sporthallen, der Schwimmhalle, der Kinderkrippe und der Sauna. Kabrodt betonte bei seiner Begrüßung, dass die Stadt Wittingen hier vorbildliche Arbeit geleistet habe und somit familiengerechte Angebote geschaffen habe, so dass die Lebensqualität im Ort Knesebeck eine erheblich Steigerung erfahren habe und wenn man das vielfältige Vereinsleben und die vielfältigen Angebote der Vereine dazu rechnet, es sich in Knesebeck wohl gut leben lässt.
Im Januar des Jahres 2002 als es in der Schwimmhalle durchregnete, kam der "Stein ins rollen", mit den großzügigen Sanierungs- und Baumaßnahmen der Stadt Wittingen.
Begonnen wurde der Rundgang in der Sauna, die seit 5 Jahren auf privater Basis vom Saunaverein betrieben wird. Hier stellte Vorstandsmitglied Heinz Düwel den Anwesenden den Verein vor, der zur Zeit 95 Mitglieder hat. Die Sauna wird aber im Jahr von 300 Besuchern, also auch Nichtmitglieder genutzt. Es wurde durch Eigenleistungen des Vereins, etwa 16 500 Euro, nur Materialkosten, eine stattliche Einrichtung geschaffen. 6 Tage in der Woche kann die Sauna besucht werden. Auch ein Solarium ist vorhanden, welches von etwa 650 Personen genutzt wird. Von der Stadt Wittingen wurde im Jahre 2006 eine separate Wärmeerzeugungsanlage für 8 200 Euro, im Jahre 2009 eine neue Türanlage für 1 000 Euro und die Pflasterung der Zuwegung in 2009 mit 1 800 Euro, erstellt. Rundum ist eine regelrechte "Wohlfühlanlage" geschaffen worden. Weiter ging es in die Schwimmhalle. Hier schlug die Sanierung der Dach- und Heizungsanlage mit Hallendecke im Jahre 2002 mit 318 000 Euro zu Buche. Weiter geht es im Jahre 2003 mit der Sanierung der Fensterfront und Wärmedämmanlage mit 48 000 Euro. Ein großer Brocken war die Badewasseraufbereitung im Jahr 2006/2007 mit 193 000 Euro. Restlich Arbeiten wie Sanierung der Duschen, des Eingangsbereiches und der Einbau einer behinderten Toilettenanlage schlug mit 50 000 Euro zu Buche. Mit all diesen Maßnahmen wurden erheblich Energieeinsparungen geschaffen und die Schaffung einer behindertengerechten Anlage wurde von Seiten der Benutzer recht positiv empfunden. Als nächstes wurde die alte Sporthalle in Augenschein genommen. Die alte Sporthalle wurde im Jahre 2008 mit 316 000 Euro komplett saniert. Sei es die Fensterfront, der Hallenboden, die Heizung, alles wurde auf den neusten Stand gebracht. Hier lobte Wolfgang Sander. Vors. des VFL, besonders die gute Zusammenarbeit der Stadt Wittingen mit dem VFL. Weiter ging der Rundgang in die Kinderkrippe, wo Höddels-Meyer, Leiterin des Kindergartens, diese vorbildliche Anlage vorstellte. Der Umbau der Vorschule zur Kinderkrippe im Jahre 2008 kostete 100 000 Euro und für die Einrichtung wurden nochmals 44 000 Euro investiert um 15 Kindern Platz zu bieten. Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig so eine Einrichtung vorweisen zu können.
Die Dacheindeckung der Schule mit Lehrerwohnhaus verschlang im Jahre 2006/2007/2008 137 000 Euro und für die Blitzschutzanlagen der Gebäude wurden 25 000 Euro investiert. Bärbel Guntermann hob dann lobend hervor, dass die Umgestaltung des Schulhofes im ersten Bauabschnitt bis auf kleine Arbeiten abgeschlossen sei. Alles aus Spenden und Arbeitseinsatz der Eltern. Hier sei besonders der Einsatz von Thomas Knöfel und Frank Groß mit den Eltern erwähnenswert. Inzwischen sei ein Seilgarten, eine Burg und vieles mehr entstanden, ein Lebensraum für Kindern zum ausprobieren. Die Gesamtkosten der Umgestaltung belaufen sich auf 60 000 Euro.
In seinen Abschlußworten betonte Kabrodt, dass all die Investitionen der letzten Jahre von Seiten der Stadt Wittingen in den Komplex der Grundschule Knesebeck dazu beigetragen haben, den Lebensstandart mit den Freizeitangeboten im Ortsteil Knesebeck zu verbessern.

Bericht und Foto Siegfried Wilke